„Rien ne va plus!“ – Sind Frauen andere Glücksspieler als Männer?

Denkt man an Casinos hat man sofort vor allem ein Bild im Kopf: Männer in Anzügen, die Zigarre rauchen, Whiskey trinken und ganz im „Rat-Pack“ – Style der goldenen Zwanziger Jahre geschniegelt und gestriegelt „alles auf Rot!“ beim Roulette setzen, während hübsche Damen mit Wasserwelle in Paillettenkleidern grazil lächelnd daneben stehen. Ja, als das Glücksspiel seine hoch-Zeit erlebte, war es vor allem eines: Eine Männerdomäne. Und auch nach wie vor ist es in großen Hollywoodfilmen vor allem der Mann, der als Spieler dargestellt wird – und die Frau die stille und artige Beobachterin dabei. Doch ist das noch die Realität? 

Männer spielen öfter als Frauen – stimmt das wirklich?

Spielhallen, Casinos, Spielautomaten oder Hütchenspieler – das Vorurteil sagt: Überall findet man vor allem Männer, die ihr Geld verzocken und dabei den Adrenalinkick und Nervenkitzel suchen. Und laut Studien spielen tatsächlich mehr Männer als Frauen Glücksspiele.

Während 79% aller Männer schon einmal ihr Glück im Spiel versucht haben, sind es bei den Frauen immerhin 59%. Die Unterschiede sind scheinbar nicht in der Häufigkeit, sondern in anderen Fakten zu finden. In einer spannenden Studie von Royalvegascasino, die sich mit dem Thema „Glücksspiele von Männern und Frauen“ befasst hat. 

8,4% aller Frauen zocken beim Familientreffen

„Schatz, wir müssen zur Omas Geburtstag!“ Diesen oder jenen Satz hat sicherlich schon so mancher Göttergatte mit Schrecken gehört. Klar, dass „Er“ die Zeit am Kaffeetisch nutzt um ab und zu in sein Handy zu gucken. Immerhin 12,6% aller Männer spielen gerne bei Familientreffen. Doch auch „Sie“ nutzt die Zeit effektiv – bei 8,4% aller befragten Frauen ist der Spielfinger am Handy aktiv.

Ähnlich gleich ticken Männer und Frauen, wenn es um den Arbeitsweg geht: Immerhin 13% aller befragter Männer und 10% der Frauen spielen auf dem Weg zur Arbeit – und hoffentlich nur im Stau stehend zocken 8% der sowohl männlichen als auch weiblichen Befragten.

Unterschiede in der Motivation

Frauen sind die treueren Wesen – auch dieses Vorurteil scheint sich nur marginal zu bestätigen. Während 29% der männlichen Spieler auf einer Onlineseite spielen, nutzen 35% der weiblichen Spieler nur eine Seite. 31% der Frauen spielen auf zwei oder sogar mehr Webseiten – auch hier liegen die Männer vorn mit 33%.

Doch während Männer vor allem „für den Kick“ spielen und „Action-Spiele“ bevorzugen, sehen Frauen Glücksspiel eher als „Flucht aus ihrem stressigen Leben“ und bevorzugen Spielautomaten, die auf Glück basieren. Und auch das Alter spielt hier eine große Rolle, denn der männliche „Neueinsteiger“ ist ca. 20 Jahre alt, der weibliche „Neueinsteiger“ eher 34. 

„All In!“ – Alles auf Risiko

Verschiedene Studien haben sich mit den geschlechterspezifischen Merkmalen diverser Glücksspiele befasst. Dabei haben auch bei verschiedenen Forschungsansichten alle Studien ergeben, dass nicht nur die Spielweise unterschiedlich ist, auch die Motivation zum Spielen ist bei Mann und Frau unterschiedlich.

Dieser Unterschied liegt vielleicht auch in den stark abweichenden Nutzerzahlen. Ein interessanter Fakt jedoch findet sich im von Strategie geprägten Pokerspiel. Hier beobachtet man bereits seit einigen Jahren, dass die Zahl erfolgreicher Frauen in der Profi-Pokerszene stetig zunimmt. Dabei steigen Frauen vergleichsweise sehr viel schneller im Ranking um die besten Plätze auf. 

Ladies – Ihr Einsatz bitte!

Natürlich lässt es sich nicht so einfach pauschalisieren, dass Männer und Frauen in Ehrgeiz und Siegeswillen grundsätzlich unterschiedlich ticken. Wer hat nicht diese eine Freundin, die ihr Handy schon mal an die Wand wirft, weil sie gerade im Online-Poker alles mit zwei Pärchen verloren hat? Oder den vorsichtigen Freund, der „lieber nicht“ zuviel setzen will? Mit der steigenden Beliebtheit von Onlinecasinos und deren vielfältigen Angeboten verändert sich die Glücksspielszene enorm.

Wer heute noch die Frank Sinatras sucht und ihre hübsch lächelnden Begleitdamen, die auf die Würfel pusten – der sucht wohl vergebens. Statt dessen bestimmen Damen wie Vanessa Selbst, die Schauspielerin Shannon Elizabeth, Christina Lindley, Sandra Naujoks oder Lauren Kling das Spiel und ziehen ihren männlichen Kollegen regelmäßig die Hosen runter. Kein Wunder, die Damen sind nicht nur richtig hot, sie haben auch noch das perfekte Pokerface zum guten Blatt. Wer möchte da nicht sofort „all in“ gehen?