Erfolgsgeschichte PayPal: Online Shops, Casinos, Facebook und mehr

Titelbild: © Mighty Travels /CC-BY-SA 2.0 (via Flickr Commons)

Das Online Bezahlsystem PayPal, zu neudeutsch auch als eWallet bezeichnet, ist das bekannteste seiner Art. Es gibt neben PayPal noch einige Mitbewerber, diese schaffen es seit der Gründung der
Firma 1998 aber nicht, den Marktführer abzulösen. Neben dem privaten Geldaustausch ist PayPal auch eine angesehene Zahlungsmethode für Online Shops, eBay, Internet Casinos sowie viele weitere
online agierende Händler und Dienstleister. Nach eigenen Angaben gibt über 230 Millionen Nutzerkonten, die bis auf Leistungen wie Zinsen u. ä. mit Bankkonten verglichen werden können.

PayPal weitet seinen Einfluss auf Soziale Netzwerke aus

Erst kürzlich wurde es für die Nutzer von Facebook möglich, auf der Seite sowie per Messenger PayPal-Zahlungen auszutauschen. Vorerst wird der Dienst zwar nur in den USA getestet, dass er aber
auch bald hierzulande aktiv wird, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fall. Die Möglichkeit, über Facebook Zahlungen zu leisten, ist aber nicht nur für Privatleute interessant, sondern vor allem auch für Unternehmen. Denn diese bieten nebst des Kundendienstes schon lange Einkaufsoptionen auf Facebook an. Diese könnten sie theoretisch zu komplett eingebetteten Online Shops umfunktionieren.

Offiziell berichtet PayPal auf seiner Internetseite über die neusten Entwicklungen. Darin heißt es unter anderem: „PayPal-Kunden in den USA werden zudem die Möglichkeit haben, Benachrichtigungen im Messenger zu erhalten, vorerst um es einfacher zu machen, die Nachweise über PayPal-Zahlungen an einem Ort zu managen.“ – Inwiefern PayPal und Facebook noch weiter
zusammenwachsen werden, ist nicht abzusehen. Die aktuelle Entwicklung zeigt aber, dass das vorhandene Potential der Internet-Giganten im großen Maße geschöpft werden kann.

Kein Großunternehmen ohne negative Kritik

Im Hinblick auf PayPal als das größte eWallet der Welt gibt es viel Positives zu sagen. Natürlich gibt es bei einem solchen Konzern aber auch Kritikpunkte. Einerseits bestehen diese aus unterschiedlichen Punkten der AGB, die im Zweifelsfall nicht ganz kundenfreundlich sind. Andererseits sind es auch einzelne Handlungen PayPals, wie etwa die Sperrung des Wikileaks-Spendenkontos im Dezember 2010, die zur Kritik führen. Eine Sammlung von Kritiken kann man natürlich bei Wikipedia einsehen – deshalb sollen sie hier nicht im Detail ausgeführt werden.

Spezielle Online Dienstleistungen mit PayPal als Bezahlmöglichkeit

Es gibt die unterschiedlichsten Anbieter für Güter und Dienstleistungen, die nicht nur Überweisungen, Kreditkarten und dergleichen akzeptieren, sondern auch Zahlungen per PayPal. Darunter sind zum Beispiel auch Online Casinos. Für PayPal ist das gut, da viele mittelgroße und große Zahlungen auch eine Beteiligung des Bezahldienstes bedeuten. Für die Nutzer ist es ein einfacher sowie kostengünstiger und sicherer Weg, um Zahlungen an Internet Spielbanken zu leisten und Gewinne von ihnen zu empfangen. Online Casinos wo PayPal Einzahlungen möglich sind werden auf entsprechenden Vergleichsportalen beschrieben, inkl. ihrer Lizenz, dem Spieleangebot, etc.

Fazit zum Thema PayPal als größter Bezahldienst

Ob beim einfachen Einkauf von Verbrauchs- und Unterhaltungsgütern im Netz, beim Austausch von Finanzmitteln im privaten Bereich oder beim Erwerb von Credits in einem Online Casino: PayPal ist
umfangreich tätig und wird von Millionen von Menschen genutzt. Der Erfolg im großen Maße steht einzelnen Kritikpunkten und kritischen Handlungen des Unternehmens entgegen. Auch die
neuerliche Kopplung mit dem Facebook-Messenger wird nicht nur positive Schlagzeilen machen. Aber das ist eben das Risiko bei der Kombination zweier Global Player mit Monopolstellung.

Titelbild: © Mighty Travels /CC-BY-SA 2.0 (via Flickr Commons)